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Stahlbogenbrücke (Viadukt) über der Schlossbachklamm

Der Reiz der Schlossbachklamm in Tirol

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Heute haben wir mal wieder die Stöcke in den Rucksack gepackt und sind in Richtung Schlossbachklamm mit dem Bus von Seefeld gefahren.

Die Anfahrt kann aber auch mit dem Zug bis Reith erfolgen. In Reith sind wir dann ausgestiegen und haben uns auf den Weg gemacht. Es erwarteten uns viel schöne Momente.

Weg zur Schlossbachklamm

Die Schlossbachklamm bietet eine typische Schluchtenlandschaft mit kleinen Wasserfällen. Gerade an heißen Sommertagen ist die Klamm herrlich erfrischend.

Ausgehend vom Bahnhof Reith bei Seefeld, führt der Weg zuerst über einen Teil der alten Römerstraße, bis schließlich links der Leithener Waldweg (Kulturwanderweg) abzweigt. Dieser Weg führt oberhalb der Bahnlinie vorbei zum Bahnhof Leithen.

Von hier führt nun ein angenehmer Waldweg hinunter in die Schlossbachklamm. ‌ Auf halber Strecke bergab, kann man bereits das Viadukt erkennen, über Welches, die mehrere 100 Jahre alte Karwendelbahn führt. Am Schlossbach angekommen, führt eine kleine Holzbrücke über den Bach. Anschließend folgt man einem schönen Waldsteig bergauf bis nach Hochzirl.

Was ist denn ein Viadukt?

Viadukt (der oder das; Schweizer Hochdeutsch primär der, Schweizerdeutsch (fast) nur das (regional unterschiedlich), Österreich nur das Viadukt) von lateinisch via „Weg“ und ductus „Führung, Leitung“, also etwa „Überführung“, ist eine neoklassische Wortbildung, orientiert an Aquädukt (röm. Wasserleitung).[1] Als Viadukt werden mehr oder minder hohe und lange Brücken für Eisenbahnen, aber auch Straßenbrücken bezeichnet, die ähnlich wie ein Aquädukt aus mehreren BrückenfelHundebesitzer: Man kann diesen Weg wunderbar auch mit dem angeleinten Hund gehen!dern bestehen – insbesondere wenn sie mit Bögen auf Pfeilern steigungsarm über ein Tal oder eine Senke hinwegführen. Als Viadukte werden auch die aufgeständerten Trassen von Hochstraßen und Hochbahnen bezeichnet, unabhängig davon, ob die Trassen über eine Bogenreihe oder eine andere Konstruktion geführt werden.

Aber jetzt genug der Vorrede und der Information. Wir machten uns auf den Weg durch den schönen Ort Reith bei Seefeld, liefen oberhalb der Bahnstrecke auf der Römerstraße. Unserer erster Wegweiser war immer der Kulturwanderweg, der uns bis nach Leithen brachte. Das wäre auch die nächste Bahnstation, von der Du starten könntest.

Nachdem wir die Straße verlassen haben, führte ein wunderbarer Waldweg in Richtung Schlossbachklamm und wir konnten den Vögeln über uns zuhören, Eidechsen auf dem Weg beobachten und immer wieder einen Blick auf die Gleise erhaschen. Nach guten 4 Kilometern entdeckten wir dann zwischen den Bäumen das Viadukt und staunten über die Baukunst von damals.

Und oberhalb der Schlossbachklamm machten wir dann eine Pause im Schatten und warteten bis ein Zug kam. Und dann kam der ÖBB aus dem Tunnel.

Wie kleine Kinder haben wir uns über das Bauwerk und den Zug gefreut und später hatten wir dann noch an anderer Stelle unseren Spaß. Dann ging es runter in die Klamm und wir genossen das kalte Nass.

Tipp für die Pause: wenn Du eine Hängematte hast und niemand unten am Wasser ist, dann kannst Du dort toll abhängen! Wir werden es das nächste Mal machen.

Und nachdem wir runter zum Wasser gelaufen sind, wo wir schon unsere Stöcke genutzt haben, ging es erst über Stufen und später über einen schattigen Wurzelpfad wieder steil hoch. Hier kommt jetzt auch mal meine Bewertung der ganzen Tour über gut 8 Kilometer zum Zuge.

Ich bewerte diese Tour, mit Stöcken, mit dem Schwierigkeitsgrad 4 und die Pause an der Schlossbachklamm macht Vieles leichter.

Oben angekommen, folgten wir dann immer dem Weg nach Bahnhof Hochzirl /Vogellehrpfad auf den gelben Schildern. Der weitere Weg verlief dann auch wieder im Schatten der hohen Bäume. Und nach einer Biegung schauten wir mal wieder auf die Gleise der Bahn und machten dort noch mal Pause. Natürlich konnten wir uns den nächsten Zug „unter uns“ nicht entgehen lassen.

Unterm Strich haben wir diese Tour in gut 3,5 Stunden absolviert und in der Klamm keine große Pause gemacht. Bei Sonnenaufgang oder -untergang müsste das Viadukt und auch die Schlossbachklamm noch schöner zu sehen sein. Der letzte Abschnitt hinter Hochzirl führt unter einer Brücke zum Bahnhof und von dort kann man mit dem Zug in Richtung Seefeld und Innsbruck fahren.

Wir hatten bei dieser spontanen Idee von Carola wieder viele schöne Eindrücke und da wir auch immer nach rechts und links und oben schauen, entdecken wir immer viele schöne Seiten der Natur. Eine Sache noch, bei dieser Tour sind festes Schuhwerk und wenn vorhanden, Wanderstöcke sehr hilfreich. Es gibt viele Bänke am Wegesrand und kann von Reith oder Leithen oder in die andere Richtung von Hochzirl starten. Und wenn Du eine weitere Tour zu einer Klamm suchst, dann schaue doch mal in diesen Beitrag.

Unser Tipp für Hundebesitzer: Man kann diesen Weg wunderbar auch mit dem angeleinten Hund gehen!

Wir freuen uns über Deine Gedanken zu der Wanderung, die Du natürlich auch mit weiteren Bildern bei Komoot findest. Und wenn Du mehr zum Thema Wandern in Tirol und Oberbayern suchst, dann schau hier vorbei.

Wir freuen uns auf Dich

Carola & Stephan

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