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Die Qual der Wahl beim Thema Fahrrad

Welches Fahrrad für wem und was?

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Fahrräder gibt es wie Sand am Meer, aber welches Fahrrad ist in meinen Augen das richtige für die Bergregion, in der wir jetzt leben. Dieser Frage gehe ich in diesem Beitrag nach und sage Dir dann auch warum ich mich persönlich für mein Bike entschieden haben.

Fahrrad – welche Typen kommen in den Bergen in Frage?

Wenn wir uns in der Karwendel Region, also Oberbayern und Tirol, mit dem Fahrrad bewegen dann gibt es eigentlich nur 3 Fahrrad Typen, die in Frage kommen. Das wäre das Gavelbike, das Hardtail und das Fully. Der Unterschied ist, dass es sich bei einem Gavelbike um ein „Rennrad“ handelt, was schmale grobstollige Reifen hat. Also super für die Straße, Feldwege und Waldwege geeignet ist. Sitzen tut man auf einem Gravelbike eher sportlich und aktuell sind diese Fahrräder auch ohne Federung ausgestattet.

Das Hardtail ist ein klassisches Mountainbike mit einer Federgabel vorn und ohne Federung am Hinterrad. Auch hiermit kann man alle Wege bewältigen, die ich bereits beim Gravelbike erwähnt habe. Aber auf groben Schotter, gerade bergab ist das Mountainbike im Vorteil. Und die Federgabel gibt eine bessere Haftung und man fühlt sich bei der Wegführung mit dem Lenker sicherer.

Wenn es dann aber die richtigen Trails rauf und runter geht, dann sollte man sich überlegen ob man zu einem Fully greifen sollte. Dabei handelt es sich um ein Fahrrad, was vorne und hinten eine Federung hat. Damit sollte man dann immer Bodenhaftung haben, wenn denn die Federung richtig eingestellt ist und man diese auch immer wartet.

Wenn man sich eher in den Tälern bewegt, dann könnte vielleicht noch ein Tourenbike in Frage kommen, wenn die Schaltung auch Steigungen abdeckt. Ansonsten kommt man mit diesem Rad schnell an seine Grenzen.

Was habe ich mit meinem Fahrrad vor?

Das ist eigentlich die erste Frage, die man sich vor einem Kauf stellen sollte. Will ich nur mal über die Straßen und gut ausgebauten Wege einen Ausflug zum nächsten See machen, oder suche ich das Abenteuer und will ich mich die Berge „runter stürzen“. Ober möchte ich das Rad gerne für Touren nutzen, die über mehrere Tage gehen.

Ein typisches Hardtail ohne Motor

Ich persönlich würde wohl bei Radreisen zu einem Gravelbike greifen und da mit fast 60 Jahren auch auf ein E-Gravelbike setzen. Das dann mit den richtigen Taschen versehen, kann man wunderbar für Radreisen nutzen. Und man verzichtet nicht auf das Abenteuer der Berge vor der Haustür.

Wenn es um das Thema Fahren auf Singletrails geht, dann sollte man das Fully in betracht ziehen. Der Begriff Singletrail (englisch Singletrack) steht für einen Trampelpfad, der so schmal ist, dass man dort nicht nebeneinander fahren oder laufen kann. Zunächst fand er Verwendung im Bereich des Mountainbike-Sports, in letzter Zeit wird er ebenfalls im Bereich des Trailrunning verwendet. In der Regel sind Singletrails etwa 30 bis 60 cm breit. Oft wird mit dem Begriff auch ein Wanderweg bezeichnet, der für das Mountainbike-Fahren oder Trailrunning genutzt wird.

Denn hier spielt die Bodenhaftung eine sehr große Rolle und wenn das Bike auf Dich zugeschnitten ist, dann kannst Du eine Menge Spaß mit diesem Fahrrad haben. Aber die Federelemente müssen auch regelmäßig gepflegt werden. Ob Du dann zum E-Mountainbike als Fully greifst oder nicht, dass musst Du selbst entscheiden.

Ich persönlich habe mich vor ein paar Wochen für ein Hardtail entschieden und war damit schon auf der Straße, Feldwegen und Schotterstraßen unterwegs. Hier noch mal die genaue Erklärung was das für ein Fahrradtyp ist:

Als Hardtail (englisch für harter hinterer Teil) wird ein Fahrrad bezeichnet, das über keine hintere Federung verfügt, aber mit einem gefederten Vorderrad ausgestattet ist. Die Federung am Vorderrad wird über eine Federgabel erzielt, auch Teleskopgabel genannt. Vorteile gegenüber einem vollgefederten Fahrrad (Fully), also mit Vorder- und Hinterradfederung, sind ein geringerer Herstellungspreis, geringeres Gewicht sowie weniger bewegliche Teile, welche gewartet werden müssen. (Quelle Wikipedia)

Mein persönliches Fazit

Mit diesem Fahrrad kann ich mal schnell den Berg hoch und runter fahren. Mal schnell zum Shoppen radeln und auch Tagestouren machen. Ich persönlich habe mir dann noch den Luxus des E-Bikes gegönnt und muss sagen, diese Entscheidung war hier in Seefeld in Tirol und Umgebung genau die Richtige. Wenn mich meine Beinmuskeln mal nicht mehr so in die Höhe tragen wollen, dann kann ich den Bosch Motor nutzen, den mein Cube Bike hat. Und der Vorteil ist ich muss den Akku ja auch nicht ständig nutzen, denn wo es hoch geht, geht es auch meistens wieder runter.

Ich bin mal gespannt ob ich meine Entscheidung in den nächsten Jahren bereuen werde. Ich vermute mal nicht, da ich bestimmt nicht die schwarzen Routen hier in der Umgebung aufsuchen werde. Im nächsten Beitrag in der Kategorie Radfahren geht es um meine Tools, die ich immer dabei habe.

Die Qual der Wahl beim Thema Fahrrad

Für welches Fahrrad würdest Du Dich denn in den Bergen entscheiden? Und wäre es dann eines mit Motor oder ohne Unterstützung?

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Carola & Stephan

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