Mein grundsätzlicher Ansatz in der Naturfotografie

Grundlagen der Naturfotografie

Naturfotografie

Sie umfasst Genres wie Landschaftsfotografie, Pflanzen- und Tierfotografie oder Umweltfotografie. Auch die fotografische Abbildung von Wetterphänomenen, wie Wolken, Blitze, Regen, Polarlicht oder Stürme, Vulkanausbrüche oder Überschwemmungen zählen zu diesen Bereich. (Quelle Wikipedia)

Der Fokus hier auf Naturlust.net liegt dann eher im Bereich Landschaft, Pflanzen, Wasser und Berge. Aber natürlich schaue auch ich immer über den berühmten „Tellerrand“ und probiere immer neue Dinge aus. Bei der Ausrüstung setzen wir auf kompakte & leichte Ausrüstung, was auch der Bewegungsfreiheit zuträglich ist. Wir genießen bei der Fotografie die Natur extrem mit dem Auge und schauen nicht nur geradeaus. Nein wir bewegen uns auch schon mal von Waldweg weg oder legen uns ins hohe Gras um andere Perspektiven zu finden.

Werkzeug bei der Naturfotografie

Ich arbeite meistens mit einer Kamera und einem Objektiv. Das kann dann eine Festbrennweite vom leichten Weitwinkel bis leichtem Teleobjektiv sein, oder aber ein Zoomobjektiv, was in etwa den selben Bereich abdeckt. Ich hatte lange ein Teleobjektiv 100 – 400 mm, habe mich aber davon getrennt, da ich ja fast immer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs bin. Persönlich habe ich diese lange Brennweite nur ganz selten vermisst.

Mein Ansatz ist auf jeden Fall, weniger Werkzeug und mehr Bewegung!

Dann erspare ich mir die Zeit des Objektivwechsels und habe mehr Zeit, die Natur zu genießen und auch mehr Zeit für die Komposition des Bildes. Und so ganz nebenbei spart es auch Gewicht, den man mit sich rum schleppen muss.

Also die Sony A660 (APS-C) mit einem 30mm, 56mm oder 85mm Festbrennweite gehört zu meiner Wahl. Und wenn ich mal etwas mehr „Handlungsweite“ benötige, dann kommt ein Sigma 18-50 mm 2.8 Zoom ins Spiel. Bei den Festbrennweiten habe ich eine Anfangsöffnung von 1.4 zur Verfügung und brauche dadurch nur sehr selten ein Stativ.

Naturfotografie APS-C oder Vollformat

Ich habe mein halbes Leben mit Vollformat oder Mittelformat gearbeitet und habe mittlerweile meine Ausrüstung auf das, was ich persönlich brauche reduziert. Auch wenn ich Vergrößerungen auf 100 x 100 cm machen möchte, dann bin ich mit der APS-C gut dabei. Natürlich habe ich bei Vollformat noch mehr Spielraum, aber da ich bei meinen Bildern schon vor dem Auslösen klar darüber bin, wie der fertige Bildausschnitt werden soll, zoome ich bei der Bildbearbeitung nicht wirklich weit ins das Objekt rein.

Drohne und die Naturfotografie

Wenn ich mal auf Naturpanorama aus bin oder ganz besondere Blickwinkel suche, dann kommt auch schon mal gezielt die Drohne zum Einsatz. Aber bevor ich diese überhaupt starte, schaue ich, ob ich in dem Gebiet überhaupt mit meiner Drohne starten darf. Naturschutzgebiete und kleine Seen während der Brutzeit sollte man, wenn möglich nicht wirklich mit der Drohne in den Blick nehmen. Aber auch mit einer Drohne gerade runter kann man tolle Aufnahmen von der Natur machen. Und Natur ist auch für mich oft der Ort, wo sich die Natur z.B. alte Fabrikanlagen nach und nach zurück holt. Wie das aussehen kann, zeige ich Dir auf meiner persönlichen Homepage.

Kraftwerk in Brandenburg
Naturfotografie mit der Drohne

Es gibt noch so viele Aspekte der Naturfotografie und deshalb möchte ich es hier erst einmal bei ein paar Gedanken belassen. Seid immer sehr bedacht und ruhig unterwegs. Nimmt eher weniger als mehr mit und bitte nehmt euren Müll auch wieder mit.

Legt auch mal die Kamera bei Seite und lasst die Natur auf euch wirken!

Wenn Du Fragen hast dann schreibe mir gerne eine Mail oder nutze die Kommentarfunktion und in den nächsten Monaten werde ich die Naturfotografie hier auf Naturlust.net mit Leben füllen.

Dein Stephan

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